
Do. 08.09.2011, 09:00h-17:00
Fr. 09.09.2011, 09:00h-17:00h
Sa. 10.09.2011, 09:00h-17:00h
So. 11.09.2011, 09:00h-13:00h
Die an der Universität von Chicago entwickelte Methode des Thinking at the Edge (TAE) versteht sich bewusst als Alternative zum üblichen diskursiven Denken. Bezugspunkt des Denkens im TAE ist das jeweils individuelle Gespür für innovative Lösungen innerhalb eines konkreten Themas oder Fachgebietes. Aus diesem subjektiven Erleben heraus werden in 14 systematischen Schritten neuartige, zum herrschenden Diskurs quer liegende Konzeptionen und Theorien entwickelt. Auf diese Weise kann ein originärer Ausdruck gefunden werden für das, was bislang nicht gesagt und entlang der üblichen Logik nicht gedacht werden konnte. Methodische Elemente sind u.a.:
Im Kurs wechseln methodische Einführungen und Demonstrationen der jeweiligen TAE-Schritte mit kollegialen Arbeitsweisen. Prozessschwierigkeiten und Blockaden werden individuell unterstützt. Die Teilnehmer/innen erarbeiten ein umfassendes Protokoll der durchlaufenen Schritte und einen themenspezifischen Thesaurus.
TAE wird eingesetzt, um innovative Denkansätze zu entwickeln und neue theoretische Sichtweisen zu generieren. Die Methode wird von Forschenden, Lehrenden und Studierenden als Ergänzung ihrer eigenen Arbeitsweise genutzt, sowie als Begleitkompetenz, um die fachliche Autonomie von Studierenden zu fördern.
Im Rahmen des "Zertifikats Hochschullehre Bayern" können 20 AE für "Fach- und Methodenberatung für Studierende" sowie 8 AE für "Lehr- und Lernkonzepte" angerechnet werden.
Dozentin: Heinke Deloch Heinke Deloch (M.A. Philosophie, Projektleiterin am Steinbeis Transferzentrum, Institut für Angewandte Psychologie, Kehl, freiberufliche Trainerin und Beraterin)
Teilnehmerzahl: 10
Kostenbeitrag: 140€
LMU München, Frauenlobstr.7a, Raum 1