PROFiL - das Lehrqualifizierungsprogramm der LMU
print

Links und Funktionen

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Konstruktiver Umgang mit Denk- und Arbeitsblockaden

Di. 10.12.2019, 09:30-17:30 Uhr

Der Kurs vermittelt Selbsthilfestrategien, um blockierte Denk- und Arbeitsprozesse frühzeitig zu erkennen und wirksam gegensteuern zu können.

Das Thema „Blockade“ ist im wissenschaftlichen Alltag allgegenwärtig und doch wird meist darüber geschwiegen. Dabei ist der Druck, den ein blockierter Denk- und Arbeitsprozess erzeugt, nur schwer auszuhalten: nervöse Unruhe, Schlafstörungen, Minderwertigkeits- und Schamgefühle machen den Betroffenen das Leben schwer.
Auf der Grundlage von Einsichten der Motivationsforschung werden in diesem Kurs Techniken und Haltungen vermittelt, die dabei unterstützen, in blockierten Situationen selbst wieder das Steuer zu übernehmen und einen konstruktiven Umgang mit jenen Faktoren zu entwickeln, die den Arbeitsprozess blockieren.
Im Fokus stehen dabei sowohl innere als auch äußere Faktoren: So befinden sich in Blockadesituationen oft verschiedene „innere Anteile“ einer Person im Widerstreit, die dazu führen, dass man sich manchmal selbst nicht mehr versteht: „eigentlich will ich doch, aber...“. Diese ambivalenten inneren Anteile und ihre Auswirkungen auf die jeweilige Situation werden durch Selbstreflexionsübungen herausgearbeitet. Auf der Grundlage dieser Selbstklärung werden konkrete individuelle Schritte entwickelt, die helfen, Blockademuster zu durchbrechen.
Darüberhinaus werden wir beleuchten, welche äußeren Faktoren die jeweilige Blockadesituation verschärfen und werden hilfreiche Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln, die dabei unterstützen, die Wirkung dieser Faktoren zu entschärfen.

Leitziel:

Teilnehmende werden für eigenes Blockadeverhalten und Erleben sensibilisiert, sodass sie Blockaden zukünftig schneller erkennen können. Sie lernen verschiedene Techniken kennen und erproben diese, um eine individuell angepasste Strategie zu entwickeln.

Lernziele:

  • Identifikation eigener Blockademuster im beruflichen Alltag
  • Erforschen und Bearbeitung individueller Blockadeauslöser: negative Selbstkommentierungen, Ohnmachtsgefühle, Versagensängste, unrealistische Ziele, unerkannte Vorteile der Blockadesituation
  • Mentaltraining: Vorstellungsübungen zur gezielteren Selbststeuerung in Blockadesituationen
  • Formulierung individueller handlungswirksamer Ziele

Vorbereitung:

Bereitschaft zur Reflexion eigener herausfordernder / blockierter Arbeitssituationen.

TrainerInnen-Info:

Heinke Deloch, Ausbilderin für Personzentrierte Beratung (GwG e.V.) und Thinking at the Edge (Focusing Institute New York), Mitbegründerin des Coachingansatzes ECC-Erlebensbezogenes Concept Coaching. TAE-basierte Teammoderationen und Coaching für Konzeptentwicklungen und persönliche Anliegen.
www.experientielle-beratung.de

Dieser Kurs ist für das Zertifikat Hochschullehre der bayerischen Universitäten (Aufbaustufe) mit folgenden Arbeitseinheiten (AE) anrechenbar:
Bereich A (Lehr-Lernkonzepte): 4 AE
Bereich E (Beraten und Begleiten): 4 AE

Dozentin: Heinke Deloch
Teilnehmerzahl: 12
Veranstaltungsort: LMU München, Amalienstr. 17, Seminarraum 2. Stock

Anmeldeformular