PROFiL - das Lehrqualifizierungsprogramm der LMU
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Thinking at the Edge (TAE) - vom innovativen Impuls zum schlüssigen Konzept

Mo. 04.05.2020, 09:00-17:00 Uhr
Di. 05.05.2020, 09:00-17:00 Uhr

Mit Hilfe der Denkschritte des TAE entfalten Teilnehmende am Beispiel ihrer eigenen Forschungsvorhaben neue Ideen und Forschungskonzepte

Eine zentrale Herausforderung bei der Entwicklung neuer Forschungsideen besteht darin, eigene innovative Impulse zu finden und konsequent weiter zu verfolgen, selbst wenn sie zunächst „quer“ zu etablierten Theorien liegen. Als Teilnehmer_in durchlaufen Sie in diesem Kurs in wechselseitigen kollegialen Interviews 14 Denkschritte zur Entfaltung Ihres impliziten Wissens. Die schriftliche Dokumentation dieser Interviews durch die jeweilige Interviewparter_in führt zu schriftlichem Material, das Sie in der Folge weiterverarbeiten werden. So identifizieren Sie wichtige Schlüsselbegriffe und erstellen einen eigenen Thesaurus, indem Sie die Bedeutung Ihrer Schlüsselbegriffe spezifizieren. Des weiteren erforschen sie widersprüchliche Annahmen und paradoxe Beobachtungen innerhalb Ihrer neuen Denkrichtung. Anhand relevanter Beispiele aus der eigenen Forschung formulieren Sie Hypothesen und unterziehen diese einer „Vorurteilskontrolle“. Abschließend bilden Sie aus Ihrem umfassenden Material Schwerpunkte oder Terme und verknüpfen diese auf logische Weise zu einem in sich stimmigen Konzeption bzw. einer Theorie.

Im Workshop widmen sich die Teilnehmer_innen zwei Tage lang einer eigenen wissenschaftlichen Idee oder einem schon bestehenden wissenschaftlichen Projekt. Die erarbeiteten Inhalte werden schriftlich festgehalten und auf Plakaten visualisiert.

Leitziel:

Teilnehmer_innen arbeiten entlang der 14 Denkschritte des TAE ihr eigenes Forschungsvorhaben weiter aus, indem Sie sich konsequent auf Ihre persönlichen, innovativen Fragen und Impulse beziehen.
Sie eignen sich förderliche Denkhaltungen an, die ihnen helfen, bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten auch schwierige Phasen der „Sprachlosigkeit“ auszuhalten und zu überwinden.

Lernziele:

  • Kenntnisse der methodischen Grundlagen des TAE
  • Erarbeitung eines eigenen Konzepts/einer wissenschaftlichen Idee anhand der 14 Denkschritte des TAE
  • Aneignung von hilfreichen Haltungen für erlebensbezogenes-intuitives Denken
  • Umsetzung der Rolleninstruktionen für Akteur_in und Coach
  • Anwendung des Logbuchs zur Unterstützung der Selbstreflexion in schwierigen Denk- und Arbeitsphasen
  • Visualisierung der erarbeiteten Inhalte auf Plakaten

Vorbereitung:

Es ist hilfreich, wenn Teilnehmende bereits vor dem Kurs überlegen, welches wissenschaftliche Vorhaben Sie im Kurs bearbeiten möchten. Zur Ausarbeitung der eigenen Gedanken kann es sinnvoll sein, einschlägige Texte/Forschungsmaterialien/Ergebnisse zum aktuellen Stand der eigenen Arbeit mitzubringen. Naturwissenschaftler_innen mit vorwiegend empirisch orientierter Vorgehensweise sollten vorab reflektieren, inwiefern begriffliches Arbeiten für sie bezogen auf ihr individuelles Forschungsvorhaben erforderlich ist.

TrainerInnen-Info:

Heinke Deloch, Ausbilderin für Personzentrierte Beratung (GwG e.V.) und Thinking at the Edge (Focusing Institute New York), Mitbegründerin des Coachingansatzes ECC-Erlebensbezogenes Concept Coaching. TAE-basierte Teammoderationen und Coaching für Konzeptentwicklungen und persönliche Anliegen.
www.experientielle-beratung.de

Dieser Kurs ist für das Zertifikat Hochschullehre der bayerischen Universitäten (Aufbaustufe) mit folgenden Arbeitseinheiten (AE) anrechenbar:
Bereich B (Präsentation/Kommunikation): 8 AE
Bereich E (Beraten und Begleiten): 8 AE

Dozentin: Heinke Deloch
Teilnehmerzahl: 12
Veranstaltungsort: LMU München, Amalienstr. 17, Seminarraum 1. Stock

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